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Allgemeine Termine

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Nächste Kastrationstermine für Straßentiere in unseren Gemeindepraxen auf Kreta:

Übersicht Gemeindepraxen

Bild des Tages für den 24.04.2017

Bild des Tages

24.04.2017 Kreta

Manchmal rettet das Schicksal Leben. Die Hündin wurde uns zur Kastration vorgestellt. Am Bauch war etwas zu sehen, das wie eine kleine Kastrationsnarbe aussah. Ein Tattoo hatte sie dort jedoch nicht. Nun war die Überlegung, die Hündin zu operiern um nachzusehen, ob sie tatsächlich schon kastriert ist, oder sie ohne erneuten Eingriff wieder aus der Narkose aufwachen zu lassen. Wir entschieden uns dafür, auf Nummer sicher zu gehen und nachzusehen. Auf der Suche nach den Eierstöcken fühlte ich einen langen Fremdkörper im Darm. Zum Vorschein kam ein Zahnstocher, der die Hündin das Leben hätte kosten können, wenn er sich durch die Darmwand in die Bauchhöhle gebohrt hätte. Kastriert war die Hündin bereits.

Tagesbilder-Archiv

Emmi - eine Geschichte von echter Freundschaft
Emmi - eine Geschichte von echter Freundschaft

Emmi - eine Geschichte von echter Freundschaft22.04.2017 Gedanken

Vor Kurzem erreichte uns diese Nachricht über eine enge Freundschaft zwischen Tier und Mensch, über Verbundenheit - und das Leben an sich.

Hallo liebes Arche-Team,
bei der Durchsicht der Papiere meines Vaters, fand ich den Impfpass von Stella. Auf der letzten Seite war ein Zettel angeheftet von der Tierärztin Dr. Ines Leeuw - Tierheim Nerokouro bei Chania. Eine kleine Zusammenfassung von Stella´s Geschichte - die bei uns zu Emmi wurde. Und die Bitte doch mal etwas von ihr hören zu lassen.
Ich vermute dass hat mein Vater nie gemacht.
Emmi kam an und hat ihm sofort vertraut. Sie kämpfte aber ca 1,5 Jahre noch mit Durchfallattacken. Mein Vater hat sie immer streng nach Diätvorschrift gefüttert und eines Tages war auch das ausgestanden. Nur ihre Angst vor Türen hat sie ihr Leben lang nicht ganz verloren.
Emmi und mein Vater wuchsen richtig fest zusammen -ohne seinen Hund sah man ihn nirgends mehr. Viele, viele schöne Jahre waren die beiden unzertrennlich - dann wurde Emmi schwächer. Athrosen und Spondylosen quälten sie und mein Vater konnte sie nicht mehr so richtig versorgen, da er selber mittlerweile schon weit über die 70 war. Da gab er sie frei und hat sie mir anvertraut. Mit der Hilfe meiner Tierärztin haben wir es geschafft, das alte Mädchen wieder aufzupäppeln und sie konnte wieder in ihr zu Hause zurückkehren.
Am 03.04.17 hat Emmi uns verlassen - sie wurde ca. 15 Jahre alt.
Im letzten halben Jahr war mein Vater fast andauernd im Krankenhaus - Emmi hat mit Sehnsucht auf seine Rückkehr gewartet. Als er dann endlich wieder zu Hause war, ist sie nicht mehr von seiner Seite gewichen bis sie am 3.4 für immer die Augen schloss.
Nur 5 Tage später ist ihr mein Vater gefolgt.
Die beiden verband etwas ganz Besonderes - Emmy war einfach nur eine Wucht.
Schön, dass es solche Organisationen gibt, die es den Tieren ermöglichen, doch noch ein schönes, ausgefülltes Leben zu bekommen.

Grüße aus dem grauen Oberbayern
Andrea
P.S.: Das Bild entstand einen Tag, bevor Emmi für immer eingeschlafen ist.

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Thessaloniki - Februar 2017

Thessaloniki - Februar 2017 Einsatzbericht

Man weiß, wieviel man kastriert hat, wenn man morgens mit tauben Fingern aufwacht und seine Hände erst einmal unter warmes Wasser halten muss, um sie wieder bewegen zu können. Wenn man abends seufzend ins Bett fällt, weil sich endlich der Rücken etwas entspannt. Und dann zählt man, wieviele Tiere an diesem Tag kastriert wurden und die Schmerzen sind vergessen.Dr. Marga Keyl

Mit Thessaloniki fing für mich alles an, habe ich doch hier vor drei Jahren meine Kollegin Ines Leeuw kennengelernt und sie bei einem viertägigen Kastrationseinsatz unterstützt. Vier Tage, die damals bei mir mit Muskelkater im gesamten Körper endeten, denn das Vorbereiten der überwiegend großen Hunde in dieser Gegend ist mit diversen Kniebeugen und dem Stemmen von nicht unerheblichen Gewichten verbunden - ein "full body workout" sozusagen. Das war mein Beginn bei der Arche. In Thessaloniki habe ich auch meinen letzten Kastrationseinsatz zusammen mit Ines an meiner Seite bezwungen, bevor sie mich zu meinem ersten Alleineinsatz auf die Kapverden schickte. Dieser Einsatz fand damals in der Praxis eines ortsansässigen Tierarztes statt.

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Veria und Tyrnavos November 2016 24.01.2017 Einsatzbericht

Veria und Tyrnavos November 2016 Dieses Mal war alles Neu: wir waren ein neu zusammengesetztes Kastrationsteam, ein neues Helferteam, neue Einsatzorte und uns nur per Mail bekannte Tierschützer vor Ort. Bei genauer Betrachtung spielt dies alles jedoch nur eine Nebenrolle, denn ein wesentlicher Sachverhalt ist an jedem Einsatzort gleich, egal ob neu oder alt: die Tiere brauchen dringend Hilfe! Sie brauchen eine Hilfestellung, den Kreislauf der Fortpflanzung zugunsten derer zu durchbrechen, die schon geboren sind.

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Agios Nikolaos Januar 2017 21.01.2017 Einsatzbericht

Agios Nikolaos Januar 2017 Ich freute mich darauf, wieder mit Marga zu arbeiten und für diejenigen von euch, die diese Tierärztin nicht kennen, lasst mich euch von ihr erzählen. Wenn Marga nicht als Chirurgin arbeitet, ist ihre Auffassung von Vergnügen, die sieben Meere als Crew zu besegeln. Nun, die Idee, daß jemand auf einer riesigen Weite von Wasser treibt, angetrieben nur durch ein überdimensioniertes Bettlaken, ist ein komplettes Anathema für mich. Jedwede Aktivität, die auf tiefem Wasser ausgetragen wird, war nie meine Idee von Spaß, wie euch viele von meinen Freunden bestätigen warden, aber diese Dame ...

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Rhodos - Einsatzbericht Herbst 2016 31.12.2016 Einsatzbericht

Rhodos - Einsatzbericht Herbst 2016 Jeder Einsatz beginnt lange vor dem ersten Schnitt. Wochen zuvor werden Termine gelegt, Mengen an Operationsequipment kalkuliert und bestellt, sortiert, registriert und am Ende alles wieder entsprechend der Bedürfnisse der einzelnen Projekte erneut auf den Weg geschickt. Ein ewiger Kreislauf, der mich oft für mehrere Stunden zwischen Kartonbergen verschwinden lässt. Seit einiger Zeit habe ich zwar Verstärkung, aber mein fünfjähriger Sohn hat beim Einräumen manchmal sehr kreative Ideen, die mich oft schmunzeln lassen, aber wir dadurch nicht immer schneller fertig werden. In diesem ...

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Rumänien September 2016 09.12.2016 Einsatzbericht

Rumänien September 2016 Rumänien hat es vor einigen Jahren geschafft auf Platz eins der Länder zu landen, die mit den meisten Schreckensmeldungen in Sachen Hundeelend aufwarten können. Seit dem lässt der Strom an grauenvollen Bildern und Berichten von untragbaren Zuständen nicht nach. Die ganze Welt scheint zu wissen was vor sich geht. Es ist kein Geheimnis, dass dort eine unüberschaubar große Zahl von Hunden in städtischen Auffanglagern dahinvegetiert. Es ist bekannt, dass nirgends die vorgeschriebenen Mindeststandards für Tierhaltung eingehalten werden. Es gibt genügend Dokumentationen, die beweisen auf ...

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Limnos Oktober 2016 03.12.2016 Einsatzbericht

Limnos Oktober 2016 "Hast Du Lust mitzukommen?", frage ich Marga. "Klar", sagt sie. Gut. Ziel der Reise: Limnos. Unsere Koffer werden nicht mit den typischen - Mädchen fliegen im Sommer auf eine Insel - Dingen gefüllt sein. Anstelle von Badeanzug und Cocktailkleid werden wir Skalpelle, Narkose- und Entwurmungsmittel, Nahtmaterial und ähnliches dabei haben. Es fängt an wie immer. Ein Anruf: "Bitte kommt und helft uns, unser Tierheim ist überfüllt mit Hunden, unsere Gemeinde tut nichts dagegen und wir selbst haben kein Geld." Wie immer werden wir gebeten, anstelle der unfähigen Regierung, die ihren ...

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Kreta Oktober 2016 29.11.2016 Einsatzbericht

Kreta Oktober 2016 Etwas gerädert durch den Flug und die frühe Abflugszeit steuert unser Flieger den Flughafen von Heraklion an. Die Touristen haben die Insel verlassen, die Hotelanlagen schließen und die Insel verfällt in ihre Regenerationsphase. Alle Menschen­, die vom Tourismus leben, atmen erschöpft auf und freuen sich auf die Wintermonate, um auszuspannen. Mich erwartet das Gegenteil. Ich atme ein, freue mich auf einen verlängerten Spätsommer, denn nach dem Heraustreten aus dem Flugzeug begrüßt mich die Sonne, auf die in Griechenland hundertprozentig Verlass ist. Gleichzeitig weiß ich aber auch, ...

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Agios Nikolaos Oktober 2016 04.11.2016 Einsatzbericht

Agios Nikolaos Oktober 2016 Ich stand am Rand der Strasse und schaute auf meine Uhr: 07:25 morgens. Ich wartet darauf, dass Thomas und Melanie mich abholten. Zwei Arbeitstage mit je elf Stunden lagen in Sitia hinter uns und obwohl ich exzellent geschlafen hatte, hoffte ich insgeheim doch auf etwas ruhigere Zeiten in Ag. Nikolaos. Ich denke, Nina ist schuld an dem Ganzen: Eigentlich wollte ich nur einmal bei einem OP-Tag aushelfen, und der liegt schon fünf Jahre zurück! Die Fahrt von Sitia nach Ag.Nikolaos zog sich hin und dauerte 1 ¼ Stunden. Der Verlauf der Strasse erinnert eher an einen schlecht gestalteten ...

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Sougia - Mai 2016 13.05.2016 Einsatzbericht

Sougia - Mai 2016 Jule Rottmann kam seit vielen Jahren nach Sougia, welches an der südwestlichen Küste Kretas liegt. Sie war fasziniert von diesem wunderschönen, malerischen Ort - weit abseits der Touristenströme. Doch ihre Urlaubsfreude wurde zunehmend getrübt. Sie konnte und wollte die schlimme Situation der Katzen dort nicht länger ertragen. Abgemagerte, kranke, verletzte Tiere und das ohnmächtige Gefühl, nicht helfen zu können, da kein Tierarzt weit und breit war, brachten sie dazu, nach Hilfe zu suchen.

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Tarrafal - April 2016 20.04.2016 Einsatzbericht

Tarrafal - April 2016 Drei anstrengende Tage liegen hinter uns. Am Freitag ging es endlich wieder nach Tarrafal, im Norden der Insel Santiago. Hier haben wir im letzten Jahr schon zweimal kastriert und nun geht es darum, diese Kastrationsaktionen aufrecht zu erhalten. In Tarrafal selber laufen nur noch wenig unkastrierte Hunde herum, daher haben wir uns diesmal entschieden, im nur fünf Minuten entfernten Chao Bom zu operieren.

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Kapverden - April 2016 14.04.2016 Einsatzbericht

Kapverden - April 2016 Nun bin ich schon zwei Monate auf den Kapverden, und die Zeit vergeht wie im Flug. Die Kampagne auf Sal liegt weit zurück und es ist viel passiert. In Praia haben wir eine Kastrationsaktion in Achada Grande de Traz durchgeführt, einem Stadtteil in der Nähe des Flughafens. Hier haben in den letzten Jahren bereits zwei oder drei Kampagnen stattgefunden und man sollte meinen, daß der Großteil der Hunde kastriert ist. Dennoch haben wir in neun Tagen weitere 300 Tiere kastrieren können und die Besitzer der bereits vorher kastrierten Tiere kamen, um ihre Lieblinge entwurmen und entflohen zu ...

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Sal - Februar 2016 28.02.2016 Einsatzbericht

Sal - Februar 2016 Unsere elfte Kastrationskampagne auf der Insel Sal der Kapverden hat begonnen. Wieder mit dabei sind Gilson und Alex von "Bons Amigos", die extra aus Praia auf der Hauptinsel Santiago nach Sal geflogen sind. Sie werden uns beim Einfangen der Hunde und bei der Anästhesie unterstützen werden. Auch Dr. Veronica Cabral, meine portugiesische Kollegin und Tierärztin bei den "Bons Amigos" ist wieder dabei. Wir starten diesmal im Osten der Insel Sal, in dem kleinen Dorf Pedra de Lume. Hier sind in den letzten Jahren immer mal wieder Hunde für Kastrationsaktionen an anderen Orten der Insel ...

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Ein bisschen wie nach Hause kommen - Kreta Februar 2016 20.02.2016 Einsatzbericht

Ein bisschen wie nach Hause kommen - Kreta Februar 2016 Ein bißchen wie nach Hause kommen - so fühlt es sich an, nach langer, langer Zeit wieder auf Kreta zu sein. Es hat sich unglaublich viel verändert, seit ich das letzte Mal hier war. Und doch gibt es viele Dinge die bleiben immer gleich- und das ist schön so. Die letzten Jahre war ich fast ausschließlich in Rumänien aktiv, da das himmelschreiende, uferlose Elend dort mir keine Luft mehr liess. Gleichzeitig waren wir tierärztemäßig auf Kreta gut besetzt. Nun war es mal wieder an der Zeit, dieser wunderschönen Insel einen Besuch abzustatten. Wie schön sie ist, das hatte ich fast ...

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Sal - Dezember 2015 11.12.2015 Einsatzbericht

Sal - Dezember 2015 Tubsy. Wer schon einmal auf Sal Urlaub gemacht hat und sich ein bisschen mit den Hunden dort auskennt, dem ist Tubsy ein Begriff. Tubsy lebt am Strand vom RIU Hotel und ist eine sehr scheue und sehr clevere Hundedame, die dreimal im Jahr Welpen bekommt, jedes Mal neun bis zehn Stück. Viele, viele Menschen haben in den letzten Jahren versucht, Tubsy einzufangen, um sie endlich kastrieren zu lassen. Es wurde versucht, ihr Vertrauen mit Futter zu erschleichen, ihr wurde Beruhigungsmittel ins Futter gemischt, sie wurde mit dem Blasrohr sediert - aber Tubsy interessierte das alles wenig. Sie hat ...

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Kapverden Herbst 2015 / Teil 8 von 8 28.11.2015 Einsatzbericht

Kapverden Herbst 2015 / Teil 8 von 8 709 Operationen in 12 Tagen sind schon mal ein schönes Ergebnis. Fürs erste...! Es hätten noch ein paar mehr mehr sein können, aber wir verloren nahezu zwei Tage, weil ein Feiertag dazwischenkam, den wir nicht auf dem Zettel hatten. Die Caboverdeanos dagegen schon! Die Tierschutzarbeit in der Hauptstadt ist wichtig. Die Tierschutzarbeit auf den anderen Inseln, in anderen Dörfern und Städten aber auch. Das hat folgende Gründe:

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Tarrafal - November 2015 25.11.2015 Einsatzbericht

Tarrafal - November 2015 Das erste Mal hörte ich im August 2015 von Sabina, das nun endlich Tierärzte nach Tarrafal kommen würden, um den Hunden zu helfen. Glauben konnte ich das nicht wirklich. Denn seit ich zwischen Tarrafal und Deutschland pendle hieß es immer wieder: nächsten oder übernächsten Monat kommen Tierärzte, um eine Kastrationsaktion zu machen. Mal sollten sie aus Amerika kommen, ein anderes Mal aus Portugal. Die Hoffnung keimte immer wieder auf, doch es passierte nichts. Die Situation für die Hunde blieb schlecht. Hier leben sehr viele Strand- und Straßenhunde und es gibt ständig unglaublich ...

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Bild des Tages für den 24.04.2017

Bild des Tages

24.04.2017 Kreta

Manchmal rettet das Schicksal Leben. Die Hündin wurde uns zur Kastration vorgestellt. Am Bauch war etwas zu sehen, das wie eine kleine Kastrationsnarbe aussah. Ein Tattoo hatte sie dort jedoch nicht. Nun war die Überlegung, die Hündin zu operiern um nachzusehen, ob sie tatsächlich schon kastriert ist, oder sie ohne erneuten Eingriff wieder aus der Narkose aufwachen zu lassen. Wir entschieden uns dafür, auf Nummer sicher zu gehen und nachzusehen. Auf der Suche nach den Eierstöcken fühlte ich einen langen Fremdkörper im Darm. Zum Vorschein kam ein Zahnstocher, der die Hündin das Leben hätte kosten können, wenn er sich durch die Darmwand in die Bauchhöhle gebohrt hätte. Kastriert war die Hündin bereits.

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Paki

PakiAdoption

Paki ist einer von 40 Hunden, die in Rumänien von einem Tierfreund aus verschiedensten Notsituationen aufgenommen wurden. Nun muss dieser aber einsehen, dass es mit der Rettung alleine nicht getan ist, sondern dass zu einem glücklichen Hundeleben viel mehr gehört als ein Zwinger und Futter. Wir geben nun Hilfestellung, durch Kastration und Beratung was die Versorgung der Hunde angeht. Einige der Hunde wären tolle Familienhunde und wir würden uns freuen ein Zuhause für den ein oder anderen zu finden.

Paki ist eine fröhliche, sehr freundliche und unkomplizierte kleine Hündin. Sie freut sich sehr über den Kontakt mit Menschen, ist verspielt und lebenslustig. Mit Artgenossen ist sie bestens verträglich.

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Ein Dankesbrief - April 2017

Ein Dankesbrief - April 2017 Gedanken

Häufig werden wir gefragt, wie wir diese anstrengenden Kastrationstage durchstehen, wie wir das viele Elend ertragen können. Die Antwort: Zum Beispiel durch die folgenden Worte, die eine Tierschützerin uns neulich schrieb:

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Silia

SiliaAdoption

Sie war so geschwächt, dass sie achtlos über die Straße lief, direkt vor ein Auto. Vor das richtige Auto. Am Steuer saß Antonia, die das Fahrzeug rechtzeitig zum Stillstand brachte und die kraftlose Hündin mit sich nahm. Seit dem sind bereits einige Monate vergangen, Silias Gesundheitszustand ist wieder hergestellt und nach ihrem bisherigen, offensichtlich entbehrungsreichen Leben, ist es jetzt an der Zeit ein Zuhause für sie zu finden. Dies ist auf Rhodos leider unmöglich. Wir hoffen deshalb auf diesem Wege eine Familie für sie zu finden.

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Fata - April 2017

Fata - April 2017 Gedanken

Sie tut ihre Aufgabe, so wie jeden Tag. Sie zieht mit den Schafen und dem Schäfer über die Felder, so wie ihr ganzes Leben schon. Es sind mehrere Hunde, die diese Aufgabe gemeinsam ausführen. Eine Einheit aus Mensch, Hunden und Schafen, so wie seit tausenden von Jahren. Das Leben ist nicht einfach und teilweise entbehrungsreich. Doch die Hündin ist zufrieden, sie lebt so, wie es ihrer Natur entspricht. Sie hat eine Aufgabe, ein Rudel und einen Menschen. Sie hat Bewegung, ist eins mit der Natur.

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Lilly

LillyAdoption

Auf Kreta war sie einer von zahllosen überflüssigen Welpen, die achtlos weggeworfen werden. Hier soll sie jetzt die Chance auf ein glückliches Hundeleben bekommen. Lilly ist ein unkompliziertes, fröhliches Hundekind. Sie geht offen auf alle Menschen und anderen Tiere zu, ist neugierig und möchte die Welt entdecken.

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