Epanomi

Zwar braucht es einen kurzen Augenblick, bis die Hundemama versteht, dass sie durch eine gewisse "Fügung" ihren Schmerz über den Verlust des totgeborenen Welpen überwinden kann, dann aber ist sie voll Mutter. Sie adoptiert die Ausgesetzten innerhalb kürzester Zeit und leckt und säugt sie, wie es eine eigene Mutter nicht besser machen könnte.Thomas Busch

Epanomi ist eine kleine Gemeinde in der Nähe von Thessaloniki. Der Tierschutzverein "ACE - Tiere in Not e.V." eröffnete 2016 ein außerordentlich professionelles Tierheim mit vorbildlicher Ausstattung und Führung. Neben der Vermittlung sind der Vorstandschaft Kastrationen sehr wichtig, so dass wir für die Zukunft weitere Kastrationsaktionen planen.

  • Dieser Eingang haelt was er verspricht
  • Der Welpen und Junghundebereich
  • Melanie und Ines beziehen Stellung
  • Manche moegen es warm

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Bild des Tages für den 22.07.2019

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22.07.2019 Kreta

"Was machst du bei einer Kastrationsaktion?", frage ich ihn.
"Tja, wäre meine Mutter rechtzeitig hier gewesen, hätte ich mir meinen Besuch sparen können. Es war nicht meine Entscheidung hierherzukommen. Ich mag ja Ärzte nicht so besonders - ich wurde hierher gebracht."
"Und wo ist dein Mutter?", frage ich. "Du bist zu klein, um ohne Aufsicht die Stadt zu erkunden."
"Meine Mutter ist Zuhause an ihrer Kette, aber ich musste unbedingt weg. Unser Mensch hat mich von ihr weggenommen, ins Auto gepackt und dann an einer Mülltonneausgesetzt."
"Und deine Geschwister?"
"Ich habe keine. Da wo ich wohne werden alle bis auf eines entsorgt. Ich habe gehört dass es unmoralisch ist, alle Babies zu töten. Eins übrig zu lassen ist das Beste. Ich war derjenige, der Glück hatte und durfte bei meiner Mama leben. Bis jetzt."
"Und dann?"
"Dann habe ich einige Tage unter dieser Tonne verbracht. Ich bin so klein, dass ich mich gut verstecken konnte. Aber es war so heiss und es ging mir dann schlecht. Ich wollte stark fur meine Mama sein, musste aber weinen, weil ich Hunger und Durst hatte und soeinsam war. So hat mich diese komische weinende Frau entdeckt und zu euch gebracht."
"Mein Kleiner! Du bist krank. Ich habe hier keine diagnostischen Möglichkeiten, denn ich hier nur zum kastrieren. Deine Symptome aber sind sehr eindeutig: Du hast Parvoviros. Und ehrlich gesagt - du bist so winzig, dass ich nicht weiss ob du es schaffst. Ich werde es aber versuchen dir zu helfen und alles tun, was in meiner Macht steht."

Als er wenig später seinen letzten Atemzug machte, waren wir bei ihm. Als er diese Welt verlassen hat, habe ich ihm versprochen, dass alles besser wird und dass er uns irgendwann eine schönere Geschichte erzählen kann.

Tagesbilder-Archiv

Einsatzberichte

  • 2017
  • "Verehrte Passagiere, bitte halten sie ihre Reisepässe griffbereit. Es werden bei Ankunft am Münchner Flughafen nochmals die Personalien überprüft." Gedankenverloren nehme ich die Durchsage ...
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  • Wir sind zu einem Kennenlern-Kastrationseinsatz in die Nähe von Thessaloniki eingeladen worden. Wir, das sind Dr. Melanie Stehle als Chirurgin, Ines Udich als Assistenz und meine Wenigkeit. Wir ...
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