Peloponnes

Allein in den Sommermonaten des Jahres 2010 fand ich 169 Hundewelpen in den Müllcontainern unserer Stadt. Für die meisten von ihnen kam jede Hilfe zu spät. Die Welpen werden nach der Geburt den Mutterhündinnen weggenommen und meist lebendig im Müll entsorgt. Das ist nun anders: diesen Sommer waren es nicht einmal dreißig kleine Geschöpfe, die wir fanden.

Immer mehr Bürgermeister auf dem griechischen Festland erkennen die Wichtigkeit der Kastrationen und fragen nach unserer Hilfe. So entstand das Projekt auf der griechischen Halbinsel Peloponnes, genauer gesagt in der Stadt Kyparissia. Tierschützer vor Ort konnten das Leid der Straßentiere nicht mehr ertragen und sie entschlossen sich 2010, sich für die Tiere einzusetzen.

In den letzten 4 Jahren ließen die Tierschützer über 1300 Straßentiere kastrieren. Seit diesem Jahr unterstützen wir sie zusätzlich, um der ungewollten Vermehrung der Tiere schneller gegensteuern zu können. ."Allein in den Sommermonaten des Jahres 2010 fand ich 169 Hundewelpen in den Müllcontainern unserer Stadt" berichtete eine Tierschützerin, "für die meisten von ihnen kam jede Hilfe zu spät". "Die Welpen werden nach der Geburt den Mutterhündinnen weggenommen und meist lebendig im Müll entsorgt. Das ist nun anders: diesen Sommer waren es nicht einmal dreißig kleine Geschöpfe, die wir fanden." Diese Entwicklung ist der stetigen Kastration der Straßen- und Besitzertiere sowie der Tierschutz-Aufklärungsarbeit zu verdanken.


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17.02.2019 Kreta

Maddox, Marouki und Matti sind drei von acht kleinen Hundewelpen, die in die Welt gesetzt wurden, ohne dass es einen wirklichen Platz für sie hier gibt. Ihre Mama ist nun zum Glück kastriert. Somit war dies zumindest ihr letzter Wurf. Für die drei suchen wir nun ein schönes zuHause, wo sie einen warmen und herzlichen Platz in ihrer neuen Familie haben können.

Tagesbilder-Archiv

Einsatzberichte

  • 2014
  • Unsere Aufgabe auf dem Peloponnes war die gleiche wie immer: So vielen Tieren wie möglich zu helfen. Wir hatten nur 5 Tage, also war keine Zeit zu verlieren. Melanie kam vom Flughafen, ich kam ...
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